Mit sieben Spielern erfolgreich

Bedingt durch den kurzfristigen Ausfall von Brett 2 und weiterer widriger Umstände musste Sterkrade-Nord I mit nur sieben Spielern die Reise zur SG Winz-Baak nach Hattingen antreten. Doch nach nur acht Minuten (!) Spielzeit konnte Roland Drescher an Brett 1 den 0:1-Rückstand ausgleichen. Sein Gegner verlor in der Eröffnung zwei Bauern und fand sich in einer solch desolaten Stellung wieder, dass er entnervt aufgab.

Eine Stunde später stand es bereits 2:1 für Sterkrade-Nord: Markus Labuda hebelte an Brett 3 die Holländische Verteidigung seines Gegners gekonnt mit einem gut vorbereiteten Angriff über die g-Linie aus. Weitere zehn Minuten später erreichte Ersatzmann und Senior der Mannschaft Herbert Bobovnik (85) an Brett 8 ein sauberes Remis gegen den Senior der Hattinger Mannschaft.

Eine Stunde und 40 Minuten waren gespielt, als Günter Wachsmuth an Brett 6 ein Remis-Angebot seines Gegners ablehnte und die Partie kurzerhand gewann: 3,5:1,5 für Sterkrade. In sicherer doch letztendlich festgefahrener Stellung gab Mannschaftsführer Reinhard Gebauer an Brett 7 die Partie remis und sicherte den Teilerfolg zum vierten Punkt ab.

Doch dann zeigten die Hattinger Kampfgeist. Es dauerte weitere anderthalb Stunden, bis Reiner Bonatis (Foto) an Brett 5 sich durch ein Bauernopfer vom Druck des Gegners befreien, ihn zu einem Fehler (Figurenverlust) verleiten und den Siegestreffer beisteuern konnte. Um 17.30 Uhr gab Torsten Kohnert, der lange Mühe hatte, zum Tausch der Schwerfiguren zu kommen, um die Blockade des Gegners zu lösen, mit einem Mehrbauern an Brett 4 seine Partie zum 5½:2½-Endstand remis.

Mittlerweile hat unsere Mannschaft so fleißig Punkte gesammelt, dass man den Punkten nachtrauern möchte, welche die Mannschaft am zweiten Spieltag – ohne vier Stammspieler – bei den Schachfreunden Katernberg 5 verloren hat.