Wir trainieren wieder

Ab sofort sind wir wieder mit dem Vereinstraining am Start. Die gute Entwicklung der Corona-Fallzahlen macht es möglich. Hoffen wir, dass sich der positive Trend weiter fortsetzt.

Wir beginnen montags wie immer mit dem Jugendtraining ab 17.00 Uhr, die Erwachsenen treffen sich ab 18.00 Uhr. Das Samstagstraining für Kinder und Jugendliche beginnt um 11.00 Uhr.

Die Stadt Oberhausen befindet sich derzeit in der Inzidenzstufe 1 mit stabiler 7-Tage-Inzidenz unter 35 (faktisch sogar viel besser). Ab dem 11. Juni wird auch die Landesinzidenzstufe auf 1 herabgesetzt. Das hat zur Folge, dass eine Teilnahme am Training ohne Test- oder Impfnachweis möglich ist. Auch Gäste sind wieder herzlich willkommen. Da Schach vom DOSB als kontaktfreier Individualsport eingeschätzt wird, ist für unser Training keine Personenbegrenzung vorgesehen.

Das bedeutet allerdings nicht, dass wir sorglos oder gar leichtsinnig werden können. Auch für das Schachtraining gelten nach wie vor eine Reihe von Hygienevorschriften, die sich aus der Coronaschutzverordnung und – da wir in einer städtischen Schule trainieren – der Coronabetreuungsverordnung ergeben. Folgende Maßnahmen werden verbindlich umgesetzt:

1. Maskenpflicht

Die Maskenpflich gilt grundsätzlich in den Räumlichkeiten der Schule. Es genügt eine Alltagsmaske. Während des Spielens am Brett, also während der Ausübung des Sports, darf gemäß Hygienekonzept des Schachbundes NRW die Maske abgenommen werden.

2. Handhygiene

Es sollte sich von selbst verstehen, muss aber trotzdem erwähnt werden. Wer zum Training kommt, desinfiziert vor Ort zuerst gründlich seine Hände. Dies sollte auch zwischendurch hin und wieder geschehen, insbesondere nach einem Gang zur Toilette. Desinfektionsmittel wird bereitgestellt. Auf den beim Schach sonst üblichen Handschlag zu Beginn oder am Ende einer Partie wird unbedingt verzichtet.

3. Abstand

Außer beim Spielen am Brett ist nach Möglichkeit ein Abstand zu anderen Personen von 1,5m einzuhalten.

4. Kontaktnachverfolgung

Zur einfachen Rückverfolgbarkeit nach Coronaschutzverordnung § 8 wird wieder eine Teilnehmerliste für jedes Training erstellt. Wer noch keine bzw. keine aktuellen Kontaktdaten hinterlegt hat (z.B. geänderte Adresse), tut dies zu Beginn des Trainings. Da Beginn und Ende des Trainings individuell vermerkt werden, sollte sich niemand unbemerkt herein- oder hinausschleichen. Die Listen werden jeweils nach Ablauf von vier Wochen datenschutzkonform vernichtet.

5. Materialhygiene

Das Spielmaterial (Bretter, Figuren, Schreibutensilien und Tische) wird am Ende eines Trainingstags gründlich gereinigt und desinfiziert. Dies geschieht durch den Materialwart. Deshalb lässt bitte jeder, der sein Training beendet, Brett und Figuren auf dem Tisch – auch wenn es unhöflich erscheint.

6. Krankheitssymptome

Wer typische Krankheitssymptome wie Husten, Halsschmerzen, Geschmacksverlust, Fieber usw. aufweist, sollte dem Training vorsorglich fernbleiben und stattdessen einen Arzt aufsuchen. Akut Erkrankte riskieren die Ansteckung anderer und dürfen daher nicht am Training teilnehmen. Eine akute Erkrankung kann nicht durch einen negativen Test entkräftet werden.

Diese Aufzählung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und kann daher nachträglich ergänzt werden. Ich erspare mir Vorträge zur Husten- und Nies- und Spucketikette. Lautes Singen während des Schachspielens ist ohnehin verpönt und daher zu vernachlässigen. Während des Trainings wird nach Möglichkeit durchgehend gelüftet – bei sommerlichen Temperaturen sollte das kein Problem sein.

Im vergangenen Herbst haben wir konsequent und sehr diszipliniert mit Handschuhen gespielt, um das Kontaktrisiko weiter zu minimieren. Das halte ich bei Einhaltung aller anderen Hygienemaßnahmen nicht mehr für erforderlich. Auf individuellen Wunsch werden aber gerne Baumwollhandschuhe zur Verfügung gestellt.

Und nun wünsche ich uns allen einen guten Neustart ins Vereinsleben und hoffe, dass wir uns alle gesund und munter wiedersehen.