Blitzeinzelmeisterschaft 2022 des Schachbezirks Emscher-Lippe

Ausgerichtet vom Schachclub Schwarze Dame Osterfeld fand unter der Leitung des Bezirksspielleiters Peter Kruse im Bauausbildungszentrum Oberhausen die diesjährige Blitzschacheinzelmeisterschaft des Schachbezirks Emscher-Lippe statt.

16 Teilnehmer, die sich über die Vorrunden in den Städten des Schachbezirks qualifiziert hatten, waren angereist.

Die drei Teilnahmeberichtigten des Oberhausener Schachvereins 1887 (Dragos Ciornei, André Krüger und Miguel Zimmer) waren leider verhindert. Auch die Teilnahmeberechtigten aus Bottrop (Herbert Gruber, Ulrich Hüstegge und Horst Sinnwell) hatten sich im Vorfeld der Veranstaltung beim Turnierleiter abgemeldet. Für die fehlenden Oberhausener Spieler konnten Alessio Ciomperlik und Walter Klamet (beide Schwarz-Weiß Oberhausen) sowie Arnold Bensch (Schwarze Dame Osterfeld) nachrücken.

Die drei Erstplacierten Spieler qualifizierten sich für die Teilnahme an der Verbandsblitzeinzelmeisterschaft, die am 21. Mai 2022 in Hamm stattfindet. Gespielt wurden 15 Runden (jeder gegen jeden) mit einer Bedenkzeit von drei Minuten plus zwei Sekunden Zuschlag pro Zug.

Der Titelverteidiger Steven Baerwolf vom SV Horst-Emscher 31 lag nach 5 gespielten Runden mit 3 Punkten hinter Bernd Laudage und Oliver Heisterkamp (jeweils 4 Punkte) sowie Tom Rebentisch und Martin Limberg (jeweils 3,5 Punkte) auf Rang fünf.

Nach 10 gespielten Runden hatte Tom Rebentisch (SV Horst-Emscher 31) mit 8,5 Punkten die Führung übernommen, gefolgt von Bernd Laudage (8 Punkte) sowie Florian Stricker, Steven Baerwolf und Olaf Arndt (jeweils 7 Punkte).

Die meisten Spitzenbegegnungen endeten remis. Bernd Laudage (Schwarze Dame Osterfeld) verlor nur eine Partie (gegen Tom Rebentisch). Tom Rebentisch verlor nur die letzte Partie, als sein Turniersieg bereits feststand, (gegen Markus Hufnagel).

Der am Ende notwendig gewesene Stichkampf um den 3. Qualifikationsplatz, zwischen Bernd Laudage und Steven Baerwolf, konnte ausfallen, da der Zweitplazierte, Florian Stricker, dem Turnierleiter kundtat, an der Verbandsblitzmeisterschaft wegen eines anderen Schachtermins nicht teilnehmen zu wollen.

Zum Abschluss lobte der Bezirksspielleiter die gute Arbeit und das schöne Spiellokal der Ausrichter sowie den ältesten Teilnehmer Walter Klamet (80).

Foto: Reinhard Gebauer